Der Dispokredit, wann ist er empfehlenswert und wann nicht?
Bei einem Dispokredit handelt es sich um eine Überziehung des Kontos, wenn dieses nicht durch ein Guthaben gedeckt sein sollte. Wenn ein Girokonto eröffnet wird, kann mit der Bank ein Dispokredit vereinbart werden, der sich nach dem monatlichen Nettoeinkommen richtet.
Es ist Standard dass der Dispokredit meist zwei Nettogehälter umfasst, also wer 1250 Euro netto verdient, der bekommt einen Überziehungsrahmen von 2500 Euro. Eine Inanspruchnahme eines Dispokredits ist jederzeit möglich, aber muss mit entsprechend hohen Zinsen bezahlt werden, die je nach Bank bei 10 bis 16 Prozent liegen können. Ein Dispokredit wird überwiegend dazu genutzt um einen kurzen finanziellen Engpass überbrücken zu können. Auf jeden Fall sollte die Inanspruchnahme eines Dispokredits gut überlegt werden, denn eine Überziehung des Girokontos ist aufgrund der hohen Zinsen immer teuer und daher nicht unbedingt empfehlenswert.
Auch für gewerbliche Kunden, also Inhaber eines Geschäftskontos, gibt es diese Form der Überziehung – dort nennt sich der Kredit aber Kontokorrent.
Sollten Sie also eine größere Anschaffung planen wie z.B. eine neue Waschmaschine empfehlen wir Ihnen einen Kleinkredit zu beantragen anstatt den Dispokredit zu nutzen. Die Vorteile hierbei liegen klar auf der Hand: 7-11 % weniger Zinsen! Bei den meisten Anbietern ist auch eine vorzeitige Tilgung des Kredits möglich, so dass Sie die selben Vorteile wie bei einem Dispokredit genießen, nur mit weniger Zinsen.
Übersicht von Kleinkreditanbietern
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