Das Tagesgeldkonto
Die Deutschen legen im Schnitt 10 % ihres Nettoeinkommes auf die Hohe kannte. Dabei spielen für die Sparer
folgende 3 Punkte eine wichtige Rolle:
- Sicherheit
- Liquidität
- hohe Zinsen
Ein Tagesgeldkonto vereint all diese 3 Punkte. Durch eine Einlagensciherung ist ihr Geld gegen einen Totalverlust geschützt.
Täglich kann über das Geld verfügt werden, eine einfache Überweisung auf das Referenzkonto reicht aus. da der Zinssatz sich
am Geldmarkt orientiert, ist dieser variabel, d.h. er kann stetig sinken aber auch steigen. Wie oft dies vorkommt
hängt vom Tagesgeldanbieter ab.
Wie Sie sehen ist ein Tagesgeldkonto die perfekte Anlagemöglichkeit um Geld zu parken oder aber für Notfälle, wenn
zum Beispiel die Waschmaschine kaputt geht, bereitzuhalten.
Wie funktioniert ein Tagesgeldkonto?
Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist ganz einfach: Bei ihrer Hausbank reicht die Vorlage ihres Personalausweises. Möchten Sie ein Konto bei einer Direktbank eröffnen, ist es notwenig
mit den Eröffnungsunterlagen und ihrem Personalausweis zu einer Postfiliale zu fahren um ihre Identität
zu bestätigen (Post-Ident-Verfahren).
Um Geld auf das Tagesgeldkonto zu transferieren bzw. abzuheben muss bei der Eröffnung ein Referenzgirokonto angegeben werden.
Über dieses laufen alle Ein- und Auszahlen für das Tageskonto. Herkömmliche Überweisungen oder andere Funktion
wie eine EC-Karte sind mit einem tagesgeldkonto nicht nutzbar.
Direktbanken bieten oftmals einen höheren Zinssatz als Hausbanken an. Verzinst wird meist schon ab dem ersten Euro.
Auch die Kontoführung ist bei den meisten banken kostenlos.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Sparbuch ist bei Tagesgeldkonten oft eine Grenze der max. Einlage vorhanden. Das bedeutet, dass
das Guthaben über den Betrag X nicht mehr verzinst wird.
Die Gutschrift der Zinsen findet monatlich, vierteljährlich oder jährlich statt. Logisch, dass bei einer monatlichen oder vierteljährlichen
Ausschütung der Zinseszinseffekt deutlich höher ist als bei einer jährlichen Ausschüttung.
|